• Kino Lichtspiele
    Willkommen im Arthouse Cinema Lichtspiele in Olten
  • Top Filme, gemütliche Ambiance
    Kommen Sie vorbei, schauen Sie herein

Die nächsten Filme

Juli - August 2016

Regie: John Maloof/Charlie Siskel
Heute gilt Vivian Maier als eine der wichtigsten Street Photographer des 20. Jahrhunderts. Sie lebte als Nanny in Chicago und New York und galt als exzentrische Frau, die nie ohne ihre Kamera das Haus verliess. Finding Vivian Maier ist die spannende Spurensuche im Leben einer Frau, die ihre Umwelt und sich selbst in bewegenden Momenten auf ihren Fotos festhielt – selbst aber keine Spuren hinterliess.
Regie: Laura Israel
Robert Frank gilt als einer der bekanntesten amerikanischen Fotografen. Er widmete sich auch dem Film und begann, hauptsächlich Independent Filme und Videos mit oder über befreundete Künstler zu machen. Don’t Blink ist ein Kunstwerk - ein intensives Bildnis eines Künstlers, seiner Spontanität und Intuition.
Regie: Catherine Corsini
Regisseurin Catherine Corsini lotet in ihrem Spielfilm „La belle saison“ das Toleranzgefälle innerhalb einer Gesellschaft aus, zwischen Stadt und Land, aber auch zwischen den Generationen. Vor dem Hintergrund der Frauenbewegung in den 70er Jahren ist ihr dabei ein so unterhaltsames wie berührendes Liebesdrama gelungen.

SOMMERPAUSE vom 10. JULI bis 17. AUGUST 2016

Während der Sommerpause werden wir für Sie unter anderem am Filmfestival in Locarno wieder die besten Filme aussuchen und ein spannendes, berührendes und interessantes Kino-Herbstprogramm zusammenstellen.

Wir wünschen Ihnen allen einen wunderbaren Sommer.
Ihr Lichtspiele-Olten Team.

Regie: Sérgio Machado
Während des Vorspielens für eine freie Stelle im Symphonieorchester Sao Paolo erleidet der vielversprechende Musiker Laerte einen Nervenzusammenbruch und verpasst so die einmalige Chance, ins wichtigste Orchester Lateinamerikas aufgenommen zu werden. Er nimmt eine Stelle als Musiklehrer in einer Favela an. In der von Armut und Gewalt geprägten Umgebung entdeckt er seine Leidenschaft für die Musik neu - und vermag sie auf seine jungen Schüler zu übertragen.
Regie: Omid Taslimi
Als eine Gruppe von jungen Schweizern dem Alltag entflieht, um sich freiwillig im Ausland zu engagieren, wächst eine kleine Idee zu einer grossen Mission. Während nur einem Monat sammelte der Verein acht Tonnen Sachspenden, Geldspenden für den Transport der Güter, sowie Nahrung und Verpflegung und transportierte iese Spenden zur Kroatisch-Ungarischen Grenze, wo tausende hungernde, frierende und traumatisierte Menschen einen illegalen Grenzübergang übertraten. Der Film berichtet über dieses Projekt, von der Idee bis zur Umsetzung und beschäftigt sich mit der Frage von Solidarität und sozialem Bewusstsein.
Regie: Robert Guédiguian
Robert Guédiguians Film rund um den Attentäter Aram und sein zufälliges Opfer Gilles wirft einen Blick auf die armenischen Terroranschläge in den frühen 1980ern – und damit auf die Geschichte eines Landes, das von Europa lange Jahre wenig beachtet wurde. Aram, ein junger Armenier, sprengt das Auto des türkischen Botschafters in Paris in die Luft. Gilles, Franzose und zufällig anwesender Velofahrer, wird schwer verletzt. Aram schliesst sich der armenischen Befreiungsarmee in Beirut an, während seine Mutter den Kontakt zu Gilles sucht. Dieser will wiederum verstehen, warum Aram seine Tat begannen hat.

 

100 Jahre Lichtspiele Olten

Flyer 100 Jahre Lichtspiele Olten

September 2016

Regie: Maria Schrader
Rio de Janeiro, Buenos Aires, New York, Petropolis : Stationen im Leben von Stefan Zweig, die ihm trotz gastfreundlicher Aufnahme und grosser Anerkennung die Heimat nie ersetzen konnten. Schon 1934 hatte der jüdische, österreichische Schriftsteller und Pazifist, der den Niedergang Europas früh voraussah, seine Heimat verlassen. Er ist nie mehr aus dem Exil zurückgekehrt. …Vor der Morgenröte ist ein bildgewaltiger, herausragend gespielter Film über einen grossen Autor; eine Geschichte über das Verlieren der alten und das Suchen nach neuer Heimat


04. SEPT | TAG DES KINO

3 Filme, Eintritt je CHF 5.00, Verpflegungsmöglichkeit

Regie: Wim Wenders
Sebastiao Salgados Bilder (Fotoband „Genesis“ ) bewegen die Menschen seit Jahrzehnten . Im Lauf der Zeit wurde er Zeuge von zahlreichen wichtigen und düsteren Ereignissen der Menschheitsgeschichte. Der vielfach ausgezeichnete Kino-Poet Wim Wenders hat „Das Salz der Erde“ zusammen mit Juliano Ribeiro Salgado – dem Sohn des Fotografen – mit minimalen filmischen Mitteln intensiv inszeniert.
Regie: Maurizius Staerkle-Drux
Pop und Klassik vereint: Der italienische Liedermacher Pippo Pollina und das Jugend Sinfonieorchester des Konservatoriums Zürich haben dieses Experiment gewagt. Eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Welt der Musik.
Regie: Markus Imboden
In der Verfilmung des Romans „Am Hang“ von Markus Werner lernen sich zwei Männer unterschiedlichen Alters kennen und parlieren über Beziehungsfragen. Der Jüngere, Thomas, berichtet von einer Liaison mit einer reifen Dame. Felix, der Ältere, von seinen Trennungsschmerzen. Als er merkt, dass Thomas‘ Geliebte und seine verflossene Lebenspartnerin identisch sind, kommt das thrillerartige Beziehungsdrama von Regisseur Markus Imboden voll in Fahrt.
Regie: Gianfranco Rosi
Samuele ist gerade mal 12 Jahre alt und lebt auf Lampedusa. Er möchte Fischer werden wie sein Vater. Doch seine Heimat ist keine Insel wie alle andern. Lampedusa gilt als Metapher für die Fluchtbewegung nach Europa. Der Regisseur Gianfranco Rosi beschreibt in seinem Film, der ohne Kommentar auskommt, wie sich zwei Welten auf kleinestem Raum kaum berühren.
Regie: Iciar Bollain
Alma gehört zu einer Familie, die seit Generationen eine Oliven-Plantage bewirtschaftet. Die rebellische junge Spanierin hat ein inniges Verhältnis zu ihrem Grossvater. Doch dieser spricht nicht mehr – seit seine Kinder gegen seinen Willen einen 2000 Jahre alten Olivenbaum verkauft haben. Weil der Grossvater immer schwächer wird, beschliesst Alma, den Baum heimzuholen.

Regie: Nabil Ayouch
Marrakesch, heute. Noha, Randa, Soukaina und Hlima leben von der bezahlten Liebe. Sie sind Prostituierte – Objekte der Begierde. Stolz und unabhängig meistern sie ihren von Gewalt geprägten Alltag in einer Gesellschaft, die sie benutzt und gleichzeitig verurteilt.

Regie: Sobo Swobodnik
Die Dokumentation „Sexarbeiterin“ begleitet eine Frau bei ihrer täglichen Arbeit. Als Selbstständige bietet die 30-Jährige, eigentlich zur Informatikerin ausgebildete Frau ihre Dienste Männern an, ohne dabei irgendjemandem unterstellt zu sein. Der Dokumentarfilm wurde zu grossen Teilen durch Crowfunding finanziert.
Regie: Rafi Pitts
Nichts vermag den jungen Mexikaner Nero von seinem Traum abbringen, USamerikanischer Staatsbürger zu werden. Er folgt den Spuren seines älteren Bruders, die ihn nach LA führen, in die Villa des American Dreams. Um eine Green Card zu bekommen, meldet er sich freiwillig zum Militärdienst. Und schon findet Nero sich in einer Wüstenlandschaft der Kriegsgebiete im Mittleren Osten wieder. Ein packender Film über Grenzen und einen, der rennt.
Regie: Michelle Brun / Stefan Haupt
Der Film zeigt, wie sich Schülerinnen und Schüler der Scuola Vivante auf ein Konzert mit dem katalanischen Musiker Jordi Savall und seinem Ensemble aus elf verschiedenen Nationen vorbereiten. Von ihnen befragt, erzählen die Musiker von ihrem Leben und ihrer Heimat rund ums Mittelmeer, reden über ihre Liebe zur Musik und darüber, wie es ist in einer solch kulturell und religiös vielfältigen Formation zu spielen.
Regie: Pepe San Martin
Seit der Trennung ihrer Eltern lebt Sara mit ihrer jüngeren Schwester bei der Mutter, die jetzt mit einer Frau zusammen ist. Der Alltag der vier unterscheidet sich kaum von dem anderer Familien. Für Sara ist die Situation ganz in Ordnung. Doch nicht alle sehen es so, insbesondere ihr Vater hat Bedenken. Das einfühlsame Spielfilmdebüt von Pepa San Martin beruht auf wahren Ereignissen und betrachtet alles aus der Perspektive der 13-jährigen Sara.
Regie: Sina Ataeian Dena
Nagellack und Lippenstift, Fussball in der Zehn-Uhr-Pause. Immer wieder loten die Mädchen einer Vororts-Schule von Teheran ihre Grenzen aus. Hier unterrichtet die 24-jährige Hanieh. Da sie jeden Tag einen langen Arbeitsweg auf sich nehmen muss, möchte sie sich ins Zentrum der Stadt versetzen lassen. Doch ihr Antrag dafür steckt irgendwo fest. Als eines Tages zwei ihrer Schülerinnen verschwinden, rücken ihre privaten Sorgen in den Hintergrund…Der iranische Regisseur Sina Ataeian Dena hatte keine offizielle Erlaubnis für den Dreh und musste seinen gesellschaftskritischen Film heimlich realisieren.
Regie: Tomer Heymann
Der Dokumetarfilm erzählt die faszinierende Geschichte des Choreografen Ohad Naharin, dessen Arbeiten eine unvergleichliche Meisterschaft und Schönheit offenbaren. Aufgewachsen in einem Kibuzz, beginnt Naharin erst im Alter von 22 Jahren professionell zu tanzen. 1990 tritt er die Stelle als künstlerischer Leiter der Israelischen Batsheva Dance Company an.

 

 

Monatlicher Programm Flyer Kino Lichtspiele

Das August/September Programm als Flyer PDF