Aktuelle Filme

Killing of a Sacred Deer

12., 13. und 17. JAN | 20.30h

Regie: Giorgos Lanthimos

Steven (Collin Farell) ist als Herzchirurg erfolgreich und führt mit Frau (Nicole Kidman) und Kindern ein Bilderbuchleben. Doch dann heftet sich ihm ein Teenager an die Fersen, dessen Vater unter seinen Händen starb. Zuerst kommt alles freundschaftlich daher, aber dann kippt die Geschichte, und schliesslich verlangt der Junge von Steven ein unaussprechliches Opfer. Giorgos Lanthimos entwirft in diesem Psychothriller eine eiskalte Welt, in der Schuld sich rächt – mit der Unerbittlichkeit einer griechischen Tragödie.

Didi Contractor

15. JAN | 18:00h

Regie: Steffi Giaracuni

Seit zwanzig Jahren lebt die 86-jährige Amerikanerin Didi Contractor in Nordindien und verfolgt ihre architektonische Vision: ein Haus, ganz aus natürlichen Materialien gefertigt, das sich nahtlos in seine Umgebung einfügt. Dahinter steht eine Philosophie der tiefen Verbundenheit, und dank der poetischen Bildsprache gelingt es der Filmerin Steffi Giaracuni, diese auch herüberzubringen.

La Novia del Desierto

15. JAN | 20.30h

Regie: Cecilia Atán und Valeria Pivato

Teresa (Paulina Carcia), eine etwas verstaubte Hausangestellte, soll weit weg von Buenos Aires eine neue Stelle antreten. Auf der Fahrt durch die Wüste bleibt ihr Bus stecken, und als sie sich auf einem Markt die Zeit vertreibt, kommt ihr der Koffer abhanden. Da steht sie nun mit nichts im Niemandsland. Bis sie auf den fahrenden Händler El Gringo trifft, der ihr bei der Suche nach ihren Habseligkeiten hilft. Und auf einmal öffnen sich die Horizonte. Anrührendes Road Movie aus Argentinien.


Als Vorfilm (30. Min.):

La Femme et le TGV

Regie: Timo von Gunten

Seit vierzig Jahren winkt Elise (Jane Birkin) von ihrem Fenster aus den TGV-Zügen zu. Eines Tages findet sie den Brief eines Lokführers in ihrem Garten, und es beginnt ein Austausch, der sie aus ihrer Einsamkeit reisst. Doch dann kommt ein Fahrplanwechsel ...

Weekend

16. JAN | 20:30h

Regie: Andrew Haigh

Sie sind ausgesprochen gegensätzlich, der etwas schüchterne Russell und der extrovertierte Glen, zudem gehen sie ganz unterschiedlich mit ihrer Homosexualität um. Und dennoch, nachdem sie sich in einem Club getroffen und die Nacht zusammen verbracht haben, finden sie sich sympathisch. Es bleibt ihnen ein Wochenende, um auszuloten, ob da nicht mehr sein könnte – schon am Montag wird Glen das Land für zwei Jahre verlassen. Frei von aufgesetzter Dramatik, fast dokumentarisch zeichnet der britische Regisseur Andrew Haigh die behutsame Annäherung zweier Menschen.